Februar – Eingebettet …

…..ein schönes Wort und es beschreibt genau das was ich fühle. So viele Existenzängste sind verschwunden, der Druck ist endlich von der Seele. Dahoam sein – es fühlt sich so gut an. Ich merke wie mir die Kontakte gefehlt haben, hier geht mir das bayerische Mundwerk bei jeder Gelegenheit. Und immer mehr tolle Menschen lernen wir hier kennen, alles in nächster Nachbarschaft. Ja, Träume können wirklich wahr werden.

Bürgerstiftungs-Stockturnier der Gemeinde in unserer neuen Stockhalle. Das ist ein Muss und es hat sich rentiert. So lebendig, einige haben wir schon gekannt, Neue kamen hinzu. Dazu ein Kuchen der jeden Gaumen erfreut. Der Erlös kommt zu 100 % der Bürgerstiftung Grainet zugute, das nenne ich ein Miteinander.


ganz viele Vereine traten an


und hier die gemütliche Ecke

Fasching, für uns Faschingsmuffel eigentlich kein Thema. Aber wir leben am Dorf, da muss man einfach dabei sein. Am 06. war in unserem Pilspup Cadillac eine Party angesagt, gleich ein paar Meter von uns entfernt. Maskieren geht allerdings gar nicht, aber die Idee mit vielen Luftschlangen um den Hals und guter Laune kam auch gut an.


unsere Freunde haben ihr Haus direkt gegenüber vom Pup – noch besser geht`s nicht

Um 22 Uhr sind wir dann rein (normal meine erste Schlafphase). Das Lokal total gemütlich, allerdings hat uns die DJ-Musik mit lautem Bass echt an die Grenze gebracht. Dazwischen haben wir Musikwünsche erfüllt bekommen und abgerockt wie in alten Zeiten. Kurz nach Mitternacht hatten wir uns dann ausgetobt, die Hoffnung auf erträgliche Musik war geschwunden und wir sind ab ins Bett.


den DJ werden wir noch ein bisserl anlernen für`s nächste Mal

Am 08. war Wahlveranstaltung im Vereinsheim – Neuland für mich. Spannend allerdings, was man über unsere Gemeinde und die Menschen hier alles erfährt. Und wenn man dann noch vom Vorstand als neu „Zuagroaste“ begrüßt wird mit den Worten „solche Preißn wie den Othmar und die Conny heißen wir hier bei uns gerne willkommen“ dann geht einem schon das Herz auf. Der Besuch bei den Freien Wählern war es schon mal wert.

Am 11. dann das Kontrastprogramm – Seniorenfasching ab 13.30 im Wirtshaus in Grainet. Hier die etwas andere Art der Faschingsfeier. Ganz friedlich ließen wir das auf uns wirken, doch nachdem wir schon einige Leute kennen, blieb es nicht aus, dass wir uns mitziehen ließen in die Faschingslaune.


unsere tolle Musikerin haben wir schon erlebt, jetzt fühlt es sich an als ob wir uns schon lange kennen


er kann es einfach – genießen in vollen Zügen


und die Mädels haben für eine riesen Gaudi gesorgt

Am 15. war der Morgen so klar mit einer fantastischen Luft, dass ich mich gleich anzog und einen langen Spaziergang machte.


unser Bank war leider leicht eingezuckert, doch ein Herz geht immer

Allerdings kam nach diesem leichten Frühlingserwachen der Natur die Kälte mit voller Wucht zurück. Und der Schnee. Am 16. fing es an, die nächsten Tage verbrachten wir eingeigelt zuhause. Raus mussten wir allerdings zum Schnee schippen, der uns einige Tage heftig zu schaffen machte.


ohne unseren Sepp mit seinem Traktor wären wir echt aufgeschmissen


da geht erst mal nix mehr


„Liebe ist“….wenn Othmar mir den Weg zu den Vogelhäusern zum Füttern freischaufelt


der Anblick hat dafür einfach etwas mystisches


„immer an der Wand lang“ – Suse und Möpl wagen einen schnellen Lauf ums Haus

Am 24. ist der erste Starenschwarm bei uns im Garten gelandet, Frühling in Sicht. Und seitdem ist die Sonne eifrig am Arbeiten und vernichtet immer mehr die Schneemassen. Nun ist schon vieles wieder frei und die ersten Knospen schieben sich aus der Erde.


ein Frühlingsgruss

Nachdem die Fastenzeit angebrochen ist und mir meine Nachbarin ganz begeistert davon erzählt hat, haben wir uns darüber schlau gemacht. Ich habe mittlerweile 4 kg durch das ungewohnte deutsche Essen zugelegt. Das war Motivation genug um das erste Mal eine 6-tägige Scheinfastenkur zu machen.


gemeinsam sind wir stark

Hunger hatten wir bei drei Mahlzeiten am Tag nicht (eher hin und wieder starke Gelüste), aber es stellten sich dann schon Müdigkeit und Kreislaufprobleme ein. Doch wir haben es durchgehalten, jeder 2 kg verloren und werden es mit anderen Rezepten sicher wieder machen.


Am 6. Tag, dem Aufbautag gab es das erste Mal wieder was zwischen die Zähne. Ich habe ein Eiweißbrot mit Quark und Körnern gebacken und ich schwöre Euch, nie hat ein Brot besser geschmeckt. Jetzt werden wir einfach etwas bewußter mit unseren Fressattacken umgehen, denn der Körper dankt es uns.

Um unser Fasten zu belohnen sind wir nach Freyung ins Kino. Was für ein tolles Erlebnis nach über 20 Jahren Kinoabstinenz. Wir waren begeistert und werden das sicher bald wiederholen.


der Film war es einfach wert

Danach schlenderten wir noch durch die Freyunger Bücherei. Es gibt sie noch, die gemütlichen Läden mit Kaffee und Kuchen. Was für eine beruhigende Atmosphäre.

Nun endet auch dieser Monat und wir platzen alle hier vor Tatendrang. Jeden zieht es raus, der Garten wartet und die Sonne lockt immer öfter. Wir befassen uns schon mit den Hochbeeten, die wir bauen wollen und sind voll im Pflanzfieber. Es bleibt einfach spannend.

 

 

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