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	<title>Blog</title>
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	<description>Kraft schöpfen am Meer</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 09:09:33 +0000</pubDate>
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		<title>Mai - Ruhe bewahren</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 09:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter quält sich - wie überall anscheinend. Von regnerisch kühl bis brütend heiß. Verrückte Welt, verrücktes Leben. Wir dazwischen. Unsere Tage vergehen mit planen, Nest suchen, Gegend erkunden. Wo wird es uns wohl hin wehen? Viele neue Wege tun sich auf, sei es ein Grundstück, auf dem ein Häuschen gebaut werden könnte. Oder das neu gebaute Zweifamilienhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-239" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/05/17/mai-ruhe-bewahren/blutejpg/" title="blute.jpg"></a>Das Wetter quält sich - wie überall anscheinend. Von regnerisch kühl bis brütend heiß. Verrückte Welt, verrücktes Leben. Wir dazwischen. Unsere Tage vergehen mit planen, Nest suchen, Gegend erkunden. Wo wird es uns wohl hin wehen? Viele neue Wege tun sich auf, sei es ein Grundstück, auf dem ein Häuschen gebaut werden könnte. Oder das neu gebaute Zweifamilienhaus mit herrlicher Terrasse und Garten. Auf jeden Fall muss Meerblick sein. So versuchen wir, unsere Vorstellungen in die Realität umzusetzen. Immer wieder neue Menschen, interessante Gespräche. Auch Erstaunen und Entsetzen über die Praktiken des Häuserbaus hier. Das würde eine Herausforderung werden - inschallah.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-234" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/05/17/mai-ruhe-bewahren/kaktusblute1jpg/" title="kaktusblute1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/05/kaktusblute1.jpg" alt="kaktusblute1.jpg" /></a><br />
aufkommende Zweifel werden jedoch durch diese Verlockungen sofort zunichte gemacht</p>
<p><a rel="attachment wp-att-241" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/05/17/mai-ruhe-bewahren/blutejpg-3/" title="blute.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/05/blute.jpg" alt="blute.jpg" /></a><br />
die Natur wirkt hier wie eine Droge</p>
<p><a rel="attachment wp-att-237" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/05/17/mai-ruhe-bewahren/sogut3jpg-2/" title="sogut3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/05/sogut3.jpg" alt="sogut3.jpg" /></a><br />
Baugrundstück - Dschungel pur, da ist wahrlich Fantasie gefordert</p>
<p><a rel="attachment wp-att-236" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/05/17/mai-ruhe-bewahren/sogut1jpg/" title="sogut1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/05/sogut1.jpg" alt="sogut1.jpg" /></a><br />
wollen doch mal schauen, was hier so machbar ist?</p>
<p>Wir fühlen uns wie Siedler aus vergangener Zeit&#8230;&#8230;<a rel="attachment wp-att-238" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/05/17/mai-ruhe-bewahren/sogut2jpg-2/" title="sogut2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/05/sogut2.jpg" alt="sogut2.jpg" /></a><br />
die Zufahrt wirkt noch etwas eng</p>
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		<title>April - Veränderung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich - es wird wärmer. Die Sonne streichelt uns täglich etwas mehr. Wir tanken neue Kraft und Zuversicht. Gesundheitlich sind wir wieder aufgebaut, was auch nötig ist. Veränderungen stehen an. Vier Jahre sind wir nun an diesem herrlichen Platz. Doch vieles ist nicht mehr so wie es war. Unser kleines Dorf wird zugebaut, nur noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich - es wird wärmer. Die Sonne streichelt uns täglich etwas mehr. Wir tanken neue Kraft und Zuversicht. Gesundheitlich sind wir wieder aufgebaut, was auch nötig ist. Veränderungen stehen an. Vier Jahre sind wir nun an diesem herrlichen Platz. Doch vieles ist nicht mehr so wie es war. Unser kleines Dorf wird zugebaut, nur noch wenig bis gar kein Dorfwasser im Sommer. Autokarawanen monatelang, laut und stinkend. Leider steht der Profit im Vordergrund, das Dörfchen geht langsam zugrunde. Da auch unsere Vermieter nur noch Geld sehen wollen, heißt es nun für uns: &#8220;Auf zu neuen Ufern&#8221;.</p>
<p>Kraft schöpfen am Meer wird sich verändern, doch ein Jahr haben wir noch den Vertrag. Somit alle Zeit der Welt, das neue Nest zu suchen. Wir sind guter Dinge und ganz sicher, dass auch das neue Häuschen uns wieder finden wird. Trotz der Traurigkeit, die mich zwischendurch packt, merke ich auch die Vorfreude auf Neues, auf Veränderung und Spannung. Schwer fällt mir allerdings das Warten. Doch darum bin ich sicher hier, um dies zu lernen. Berührend sind die Aktivitäten unserer vielen Freunde und Bekannten. Keiner will uns gehen lassen. Fast täglich kommen Anrufe und Informationen, wo uns vielleicht schon ein neues Zuhause erwartet. Danke für Eure Freundschaft und Hilfe.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-230" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/04/30/april-veranderung/geranienjpg/" title="geranien.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/04/geranien.jpg" alt="geranien.jpg" /></a><br />
da geht das Herz auf bei dieser Pracht</p>
<p><a rel="attachment wp-att-231" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/04/30/april-veranderung/mohnjpg/" title="mohn.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/04/mohn.jpg" alt="mohn.jpg" /></a><br />
die Wiesen voller strahlendem Mohn</p>
<p><a rel="attachment wp-att-232" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/04/30/april-veranderung/kuhjpg/" title="kuh.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/04/kuh.jpg" alt="kuh.jpg" /></a><br />
dies hautnah zu erleben ist alles wert</p>
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		<title>März - Hoffnung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 08:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, der März war hart. Ganz langsam nur entließ uns die heftige Kälte aus ihrem eisernen Griff. Sie hat uns viel Energie gekostet dieses Jahr. Und nicht nur uns, auch allen anderen hier. Ich bin müde, todmüde. Mein alter Feind Quecksilber hat mir wieder einmal das Leben zur Hölle gemacht. So schlimm, dass ich am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, der März war hart. Ganz langsam nur entließ uns die heftige Kälte aus ihrem eisernen Griff. Sie hat uns viel Energie gekostet dieses Jahr. Und nicht nur uns, auch allen anderen hier. Ich bin müde, todmüde. Mein alter Feind Quecksilber hat mir wieder einmal das Leben zur Hölle gemacht. So schlimm, dass ich am 5. März einen Flug nach Deutschland buchen musste. Meine Ärztin in München nannte mich eine &#8220;klassisch Vergiftete&#8221;, ein Musterbeispiel für jedes Lehrbuch. Ich war mit meiner Kraft am Ende. Zu allem Überfluss noch eine Woche Entgiftungsblockade. Doch der Durchbruch kam nach der zweiten Sitzung. Die Störfelder waren weg und ich bekam wieder Zuversicht und Lebensmut.</p>
<p>Aber leider nur für ein paar Stunden. Am 14. März sitze ich wieder im Flieger zurück in die Türkei - schon mit Halsschmerzen. Meinen Koffer konnte ich zuhause gerade noch auspacken, dann lag ich flach. Ich quälte mich bis Sonntag früh herum, um dann doch in die Notaufnahme der Klinik &#8220;Ahu Hetman&#8221; nach Marmaris zu gehen. Diagnose: Schwere Bronchitis mit schon angegriffener Lunge. Acht Tage lang wurde ich mit Antibiotika vollgepumpt. Mein Körper war ohne Reserven. Da kommen viele Gedanken hoch. Hoffentlich ist es bald vorbei. Jeder Schritt fällt unsagbar schwer. Ich schlafe viel, kämpfe um meine Gesundheit.</p>
<p>Doch nicht genug, auch Othmar kommt am Dienstag früh mit hohem Fieber in die Klinik - beginnende Lungenentzündung. Wir bekamen ein Doppelzimmer und richteten uns gegenseitig auf. Nun sind wir seit Montag wieder zuhause. Stück für Stück kommt der Lebenswille zurück, die Hoffnung auf Gesundheit. Meine Power ist noch irgendwo in mir, sachte spüre ich sie wieder. Ganz langsam versuchen wir ins Leben zurückzukehren. Mit neuer Zuversicht und eisernem Willen. Und die Natur trägt mit ihrem Lebenselixier dazu bei - Sonne auf meiner Haut.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-228" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/03/29/marz-hoffnung/hoffnungjpg/" title="hoffnung.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/03/hoffnung.jpg" alt="hoffnung.jpg" /></a></p>
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		<title>Februar - Abschied, Kältewelle</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 13:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein besonderer Mensch ist gegangen. Wir haben den türkischen Vater unserer Freundin vor bald sechs Jahren hier kennengelernt. Ich sehe ihn noch vor mir. Immer ein verschmitztes Lächeln im Gesicht. Und erzählen konnte er. Herrlich spannende Geschichten von der Türkei. Seine Köfte unübertroffen. Doch vor drei Monaten fiel er mit seinen 83 Jahren einfach ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-223" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/02/15/februar-abschied/sturm4jpg/" title="sturm4.jpg"></a>Ein besonderer Mensch ist gegangen. Wir haben den türkischen Vater unserer Freundin vor bald sechs Jahren hier kennengelernt. Ich sehe ihn noch vor mir. Immer ein verschmitztes Lächeln im Gesicht. Und erzählen konnte er. Herrlich spannende Geschichten von der Türkei. Seine Köfte unübertroffen. Doch vor drei Monaten fiel er mit seinen 83 Jahren einfach ins Koma. Viele Wochen liebevoll zuhause von seiner Familie gepflegt. Immer wollte ich ihn besuchen. Geschafft hab ich es wirklich in letzter Minute. Fast unverändert sein Gesicht. Spürbar, wie gern er gehen möchte, doch nicht kann. Ich sprach mit ihm, weinte, fühlte. Legte meine warme Hand auf seine kühle Wange. Ein schönes Gefühl. Danke, dass wir dich kennenlernen durften. Doch nun geh, geh über den Regenbogen.</p>
<p>Ein paar Stunden später ging er. Gestern war die Beerdigung, keine 24 Stunden später. Wir trafen uns mit der Familie. Fuhren zur Moschee. Das Mittagsgebet war fast zu Ende. Der Sarg stand schon auf dem Vorplatz. Der Hodscha kam, sprach die Gebete. Dahinter standen die Männer in Reihen. Die Frauen etwas weiter weg. Alles zwanglos. Der Sarg, der nur für den Transport benützt wird, wurde hochgehoben. Die Männer bildeten eine Gasse. Der Sarg wanderte nun von einem zum anderen. Ein schönes Abschied nehmen. In einem offenen weißen Wagen wird er zum Friedhof gebracht. Dieser liegt an einem Hang von vielen alten hohen Bäumen geschützt. Der Tote wird nur mit seinem Leichentuch umhüllt in die Erde gebettet. Mit dem Gesicht nach Mekka. Wieder werden Gebete gesprochen. Der Leichnam wird durch Bretter und Kies geschützt. Dann schaufeln bald zehn Männer abwechselnd langsam die Erde in die Grube. Ein friedlicher Abschied. Mit den Handflächen nach oben wird gebetet, immer wieder. Am Ende werden frisch geschnittene Zweige über der Ruhestätte verteilt. Nie zuvor haben wir solch eine natürliche Bestattung erlebt. Tiefe Ruhe erfüllte uns. Trauer gemischt mit Dankbarkeit und Lebensfreude. Schön, dass es auch einen lebensnahen Abschied gibt - ohne &#8220;Bestattung Friede&#8221; mit dem ganzen Brimborium.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-219" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/02/15/februar-abschied/todjpg/" title="tod.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/02/tod.jpg" alt="tod.jpg" /></a></p>
<p><strong>Kältewelle</strong></p>
<p>Die europäische Kältewelle macht auch vor der Türkei nicht halt. Eisige Temperaturen bei uns im &#8220;Sommerhaus&#8221;. Früh 11 Grad in den Räumen sind nicht mehr lustig. Nachtfrost zwischendurch. Die Wassertränke von den Schafen ist zugefroren. Thermowäsche wird nun doppelt getragen. Unser Nordwind Poiras quält auch ganz ordentlich. Beim letzten Sturm kam das Meer wieder mal von  beiden Buchten über unser Haus. Jetzt sind wir konserviert und die Fenster blind. Alle Jahre wieder und doch anders.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-220" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/02/15/februar-abschied/sturm1jpg/" title="sturm1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/02/sturm1.jpg" alt="sturm1.jpg" /></a><br />
Windstärke 11 bringt das Meer zum Kochen</p>
<p><a rel="attachment wp-att-221" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/02/15/februar-abschied/sturm2jpg/" title="sturm2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/02/sturm2.jpg" alt="sturm2.jpg" /></a><br />
Othmar blickt skeptisch&#8230;&#8230;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-226" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/02/15/februar-abschied/sturm6jpg/" title="sturm6.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/02/sturm6.jpg" alt="sturm6.jpg" /></a><br />
&#8230;&#8230; zu den durchgeknallten Stromkabeln die uns über 48 Stunden ohne Strom beschert haben</p>
<p><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/02/sturm3.jpg" alt="sturm3.jpg" /><br />
unsere &#8220;Kalapuna&#8221; ging auf Wanderschaft und hat einige Schäden abbekommen</p>
<p><a rel="attachment wp-att-224" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/02/15/februar-abschied/sturm4jpg-2/" title="sturm4.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/02/sturm4.jpg" alt="sturm4.jpg" /></a><br />
immer wieder Hagelschauer</p>
<p><a rel="attachment wp-att-225" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/02/15/februar-abschied/sturm5jpg/" title="sturm5.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/02/sturm5.jpg" alt="sturm5.jpg" /></a><br />
zum Aufmuntern dann häufig herrliche Regenbögen</p>
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		<title>Januar - Geister, Winterlager, Eiszeit</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 09:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2012]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/06/januar-geister/</guid>
		<description><![CDATA[Seit gut zwei Wochen passiert fast jeden Tag das gleiche Drama. Da es kalt ist, heizen wir unseren Holzofen meist schon Mittag ein. Der zieht wie eine eins und macht mollig warm. Gehe ich dann abends in die Küche um das Essen vorzubereiten, dauert es meist keine fünf Minuten und wir haben Alarmstufe rot. Schwelender Rauch kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Seit gut zwei Wochen passiert fast jeden Tag das gleiche Drama. Da es kalt ist, heizen wir unseren Holzofen meist schon Mittag ein. Der zieht wie eine eins und macht mollig warm. Gehe ich dann abends in die Küche um das Essen vorzubereiten, dauert es meist keine fünf Minuten und wir haben Alarmstufe rot. Schwelender Rauch kommt aus dem Wohnzimmer in Nebelschwaden durch das Haus gezogen. Alle Fenster und Türen auf, raus zum Luft holen. Dann die große Frage: Was kann das sein? Nasses Holz? Ich erwische doch nicht jeden Abend zur gleichen Zeit so ein Scheit? Vogelnest im Ofenrohr draußen? Tiefdruckgebiet? Nach einer Woche sind wir dem Wahnsinn nahe. Keine Lösung in Sicht. Die Rohre komplett sauber gemacht und neu abgedichtet. Alle Bezüge frisch gewaschen. Zwei Tage Ruhe. Dann das Gleiche von vorne. Ich bin nun überzeugt, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die nicht nachvollziehbar sind. Geister? Außerirdische? Unser Freund Herbert ruft an, wünscht ein gesundes neues Jahr. Da kann ich nur lachen mit einer täglichen Rauchvergiftung. Ich erzähle unseren Alptraum. Als ich dann sage &#8220;jeden Abend wenn ich in die Küche gehe&#8221; rief er - das ist es!! Benützt du deinen Dunstabzug am Herd? Ja, klar doch. &#8220;Der nimmt den Sauerstoff vom Ofen, probiert es aus&#8221;. Fassungslos machen wir das Experiment. Ich steh am Holzofen und sehe zu, wie die Flamme kleiner wird und der Rauch kommt. Da kam auch die Erleuchtung. Wir haben erst vor kurzem die Fenster aufgedoppelt sowie die Eingangstüre abgedichtet.  Die sind also wirklich dicht. Lösung beim Kochen - Fenster auf und Sauerstoff rein. Relaxt können wir jetzt wieder im gemütlich geheizten Wohnzimmer essen. Soviel zu unseren unerklärlichen Mysterien.</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-208" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/kaminjpg-2/" title="kamin.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/kamin.jpg" alt="kamin.jpg" /></a><br />
Vertrauen ist gut, doch Kontrolle besser&#8230;..</p>
<p align="left"><strong>Winterlager</strong></p>
<p align="left">Jetzt oder nie. Unsere Proa musste dringend aus dem Wasser, da einige Reparaturen zu machen sind. Das Meer gerade noch lauwarm. Unser Tevfik stand bereit und wir nützten ein paar Sonnenstunden.</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-209" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/kala1jpg/" title="kala1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/kala1.jpg" alt="kala1.jpg" /></a><br />
Gemeinsam sind sie stark</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-211" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/kala3jpg/" title="kala3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/kala3.jpg" alt="kala3.jpg" /></a><br />
Das Transportwagerl steht bereit</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-212" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/kala4jpg/" title="kala4.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/kala4.jpg" alt="kala4.jpg" /></a><br />
Gut gemacht, schon hat der Rumpf zwei Räder</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-213" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/kala5jpg/" title="kala5.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/kala5.jpg" alt="kala5.jpg" /></a><br />
Der Rest nur noch ein Kraftakt und &#8220;Kalapuna&#8221; kann Luft holen</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-214" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/begegnungjpg/" title="begegnung.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/begegnung.jpg" alt="begegnung.jpg" /></a><br />
Begegnung einer anderen Art</p>
<p align="left"><strong>Eiszeit</strong></p>
<p align="left">Unsere Temperaturen bewegen sich jetzt zwischen 3° bis 8° früh. Im Haus glückliche 10°. Das ist so gar nicht lustig. Die letzten Tage ist unser Nordwind Poiras durchgepfiffen. Der wird jetzt Gott sei Dank vom Südwind Lodos mit warmem Regen abgelöst. Die Kleiderschichten auf der Haut werden täglich mehr. Aber - es ist trotzdem schön. Gestern Nachmittag holte ich mir doch glatt den ersten Sonnenbrand im Gesicht. Ich saß mindestens drei Stunden unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Selbst die Katzen genossen die Wärme und wechselten sich mit Kuscheleinheiten bei mir ab. Wir beißen wie jedes Jahr die Zähne zusammen und halten die paar Wochen Kälte noch durch.  Das fällt auch nicht so schwer bei dieser verrücken Natur. Die lässt sich nicht unterkriegen und trotzt allen Gezeiten.</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-215" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/blute1jpg/" title="blute1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/blute1.jpg" alt="blute1.jpg" /></a><br />
Genuss pur diese Pracht</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-216" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/hummeljpg/" title="hummel.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/hummel.jpg" alt="hummel.jpg" /></a><br />
auch die Hummel genießt schon den nahenden Frühling</p>
<p align="left"><a rel="attachment wp-att-217" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2012/01/21/januar-geister/blute2jpg/" title="blute2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2012/01/blute2.jpg" alt="blute2.jpg" /></a><br />
ebenso wie die Veilchen</p>
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		<title>Dezember - Kälte, Sonnwend, Jingle Bells</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 15:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, nun hat uns der kalte Winter auch erwischt. Hier ist allerdings Kontrastprogramm pur zwischen Poiras (eisiger Nordwind) und Sonne. Gestern früh hatten wir das erste Mal nur 7°. Und in unserer Küche im Haus 14°. Ich stehe da und frag mich frierend, was ich hier eigentlich mache. Diese Frage stelle ich mir allerdings jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-197" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn1jpg/" title="sonn1.jpg"></a>Ja, nun hat uns der kalte Winter auch erwischt. Hier ist allerdings Kontrastprogramm pur zwischen Poiras (eisiger Nordwind) und Sonne. Gestern früh hatten wir das erste Mal nur 7°. Und in unserer Küche im Haus 14°. Ich stehe da und frag mich frierend, was ich hier eigentlich mache. Diese Frage stelle ich mir allerdings jedes Jahr um diese Zeit, wenn mich beim Aufstehen die Kälteschwaden umschmeicheln. Aber, ich lass mich auch heuer nicht unterkriegen. Also rein in die langen Unterhosen, den Zwiebellook über die kalten Glieder gestreift und schon sieht das Leben wieder besser aus. Mit meinem heißen Kaffee rauf aufs Dach und da ist Sonne pur. Darum leben unsere Türken auch draußen, da ist es nämlich wärmer als in den einfachen Betonkisten. Ich dreh den Kopf der Sonne entgegen und mach erst mal mit meditativer Musik Streck- und Dehnübungen. Meine Laune steigt rapide nach oben und jetzt weiß ich auch wieder, warum ich hier bin. Natur pur, wenig Menschen, Blick aufs glitzernde Meer und viel Sonne. Der Regen lässt uns allerdings heuer im Stich. Nicht dass ich den vermisse mit den heftigen Stürmen. Aber im Dezember alle paar Tage Garten gießen ist nicht normal. Um nun doch etwas deutschen Wärmestandart zu erreichen, wird gleich früh unser Ofen mit Holz geheizt und siehe da, alles nicht mehr schlimm. Anschließend Aufwärmprogramm - Holz hacken, Stämme sägen, reinschleppen. Weiter in der Küche mit Brot backen und Sauerkraut stampfen. Fitness life eben.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-189" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/motorsagejpg/" title="motorsage.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/motorsage.jpg" alt="motorsage.jpg" /></a><br />
Tevfiks neue Motorsäge im Einsatz</p>
<p><a rel="attachment wp-att-190" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sauerkraut1jpg/" title="sauerkraut1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sauerkraut1.jpg" alt="sauerkraut1.jpg" /></a><br />
Muskeltraining pur, aber warm wird es dabei</p>
<p><a rel="attachment wp-att-191" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sauerkraut2jpg/" title="sauerkraut2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sauerkraut2.jpg" alt="sauerkraut2.jpg" /></a><br />
hoffentlich ist es bald essbar <a rel="attachment wp-att-192" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sauerkraut3jpg/" title="sauerkraut3.jpg"></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-193" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/janejpg-2/" title="jane.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/jane.jpg" alt="jane.jpg" /></a><br />
Kuschelzeit, wenn der Poiras um die Ecke pfeift</p>
<p><a rel="attachment wp-att-194" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/krumel3jpg/" title="krumel3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/krumel3.jpg" alt="krumel3.jpg" /></a><br />
und später dann ein genüssliches Sonnenbad</p>
<p><strong>Not macht erfinderisch</strong></p>
<p>Uns war kalt, richtig kalt. Die Kälte kommt durch unsere Fenster gekrochen - Einfachglas halt. So beschlossen wir, doppelt verglaste Fenster zu fertigen. Beim Schreiner Leisten aus dem Baumstamm zaubern lassen, Rahmen kleben, glasklare dicke Plastikfolie drauf und hoffen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-195" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/fensterjpg/" title="fenster.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/fenster.jpg" alt="fenster.jpg" /></a></p>
<p>Nach drei Arbeitstagen war das Werk fertig und &#8230;. juchuh &#8230;.es funktioniert. Ab sofort haben wir &#8221;deutschen Wärmestandard&#8221;. So schön kann das Leben sein.</p>
<p><strong>Sonnwend</strong></p>
<p>Was für den einen Weihnachten ist, das ist für uns am 21. Dezember die Sonnwend. Jedes Jahr feiern wir den Übergang zu den länger werdenden Tagen mit Freunden. Banges Warten wegen des Wetters. Klappt das Sonnwendfeuer heuer? Unsere Gebete wurden erhört und der Wettergott war auf unserer Seite und schickte einen wunderbaren Gruss.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-196" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonnjpg/" title="sonn.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn.jpg" alt="sonn.jpg" /></a></p>
<p>Unser Tevfik schlachtete extra zwei glückliche Hühner, die verarbeitet werden mussten.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-197" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn1jpg/" title="sonn1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn1.jpg" alt="sonn1.jpg" /></a><br />
Ich hab viel gelernt über die Anatomie dieser Federviecher</p>
<p>Nachdem unsere multikulturellen Gäste eingetroffen waren, wurde bei herrlichem Wetter das Feuer entfacht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-198" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn2jpg/" title="sonn2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn2.jpg" alt="sonn2.jpg" /></a><br />
Othmar startet mit einer riesigen Rauchwolke, dem Tribut an die letzten Regenschauer.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-199" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn3jpg/" title="sonn3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn3.jpg" alt="sonn3.jpg" /></a><br />
Aber dann, Flamme empor - die Freude ist ihm ins Gesicht geschrieben&#8230;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-200" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn5jpg/" title="sonn5.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn5.jpg" alt="sonn5.jpg" /></a><br />
&#8230; geschafft und glücklich verschwitzt.</p>
<p>Nun der schönste Teil - Essen ohne Ende</p>
<p><a rel="attachment wp-att-201" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn6jpg/" title="sonn6.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn6.jpg" alt="sonn6.jpg" /></a><br />
Herbert filetiert seine Forellen, die er gerade aus dem Räucherofen geholt hat.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-202" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn7jpg/" title="sonn7.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn7.jpg" alt="sonn7.jpg" /></a><br />
Hilde testet in der Zwischenzeit mit Othmar die neue E-Zigarette (scheint eine &#8220;Gute Laune Droge&#8221; zu sein).</p>
<p><a rel="attachment wp-att-203" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/sonn8jpg/" title="sonn8.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/sonn8.jpg" alt="sonn8.jpg" /></a><br />
Bis 23 Uhr konnten wir im Freien sitzen und genossen die mitgebrachten und frisch zubereiteten kulinarische Genüsse: Köfte, Bratwurst und Hühnerteile vom Grill, frische Landhühner aus dem Backofen, frisch geräucherte Forellen, Börek, Gulaschsuppe und viele leckere Salate. Und natürlich Glühwein.</p>
<p>Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Sonnwend und werden die nächsten Tage unseren Kühlschrank von den übrig gebliebenen Genüssen langsam leeren. Ein Dankeschön an den Wettergott und unsere gut gelaunten Gäste.</p>
<p><strong>Jingle Bells</strong></p>
<p>24. Dezember - Unsere Freunde haben uns eingeladen zum Essen. So von &#8220;Weihnachtsmuffel zu Weihnachtsmuffel&#8221; - ganz zwanglos. Ohne Baum, ohne Kugeln, ohne Glitzer. Einfach nur schön Essen, weil eine gut genährte Pute geschlachtet werden muss. Unter diesen Umständen war klar, dass wir kommen. Nachdem die Freunde auf halbem Weg nach Marmaris im Wald oben wohnen, haben wir das ausgenützt und sind die paar Kilometer weiter nach Marmaris gefahren. Den dicken Teppich fürs Büro abholen, neue Batterien besorgen, zur Post. Abschluss war dann in unserem Supermarkt Kipa. Rein in die Tiefgarage, raus aus dem Auto, und dann - blankes Entsetzen. Wir werden berieselt mit Weihnachtsmusik, sind fassungslos. Menschenmassen beim Einkaufen. Und Weihnachtsmusik ohne Ende - von &#8220;Kling Glöckchen über Jingle Bells&#8221; die ganze Palette rauf und runter. Wir werden oft gefragt, ob unsere Türken Weihnachten feiern? Das Christfest wie wir es kennen sicher nicht. Aber sie lieben alles was bunt ist und glitzert. Die Weihnachtstradition mit Baum schmücken, Kerzen anzünden und Nippes aufstellen übernehmen sie auf alle Fälle gerne. Sogar die Hauptstraße ist mit weihnachtlichen Lichterketten voll. Soviel zum Fliehen vor dem Weihnachtskonsum. Da schützt auch ein islamisches Land nicht, wie wir dann doch schmunzelnd festgestellt haben.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-205" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/12/25/dezember-kalte/xmasjpg-2/" title="xmas.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/12/xmas.jpg" alt="xmas.jpg" /></a><br />
Angebot im türkischen Supermarkt</p>
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		<title>November - Kulturschock, Abriss, Alltagsgeschichten</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 16:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Kulturschock
Wie jedes Jahr bin ich auch heuer wieder nach Deutschland geflogen, diesmal jedoch gesund. Ich habe eine fantastische irische Heilerin hier bei uns gefunden und die passt für mich. Ein inniger Dank an all meine Schutzgeister. Somit konnte ich meine deutschen Eindrücke sehr sensibel spüren. Schon am Flughafen in Dalaman ging es für die deutschen Fluggäste viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kulturschock</strong></p>
<p>Wie jedes Jahr bin ich auch heuer wieder nach Deutschland geflogen, diesmal jedoch gesund. Ich habe eine fantastische irische Heilerin hier bei uns gefunden und die passt für mich. Ein inniger Dank an all meine Schutzgeister. Somit konnte ich meine deutschen Eindrücke sehr sensibel spüren. Schon am Flughafen in Dalaman ging es für die deutschen Fluggäste viel zu langsam. Und das wird natürlich verbal breitgetreten.</p>
<p>In München freute ich mich dafür über das gut funktionierende Schienennetz und besuchte Kinder, Freunde und Eltern. Und mit meiner Tochter ging ich shoppen wie in alten Zeiten. Doch da merkte ich, wie der Konsum anfing, mich in seinen Bann zu ziehen. Plötzlich sah ich Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie vermeintlich brauche. Und natürlich erlag ich dem Zauber - hin und wieder. Ich stromerte bewusst in diesen Tagen durch viele Läden und Supermärkte. Genoss Aldi und Lidl. Viel Schweinebraten und Sauerkraut. Deutsche Sauberkeit an jeder Ecke. Und doch - irgendetwas fehlte mir die ganze Zeit.</p>
<p>Als die Tage zu Ende gingen und ich den Landeanflug auf Dalaman erlebte, wusste ich es. Es war diese urtümliche starke Landschaft, das glitzernde Meer in seiner Unendlichkeit, grüne Bäume das ganze Jahr. Und - ja auch die weniger saubere Umgebung empfand ich nicht als störend. Die erste Prise warme türkische Luft, eine Sonne die mich streichelnd empfängt. Hier ist sie einfach wärmer und stärker. Das Heimkommen in ein winterliches, aber grünes Gartenparadies, freilaufende glückliche Katzen, die mich liebevoll begrüßen. Dann sitze ich endlich auf unserer Terrasse und höre - Stille. Genieße in vollen Zügen die Ruhe, den Frieden. Darum bin ich hier, ohne Konsumterror. Aber offen für jede Feinheit der Natur. Ich hoffe, dass das noch lange so bleiben wird.</p>
<p>Außerdem - wo kann man denn schon an einem 7. November bei strahlendem Sonnenschein mit dem Auslegerboot Freunde in der nächsten Bucht zu einem langen Brunch treffen?</p>
<p><a rel="attachment wp-att-176" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/kalapunajpg/" title="kalapuna.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/kalapuna.jpg" alt="kalapuna.jpg" /></a><br />
Und das mit so einem strahlenden Skipper&#8230;..</p>
<p><strong>Abriss</strong></p>
<p>Lange wurde geredet, jetzt ist es soweit. Mein Lieblingssupermarkt &#8220;Tansas&#8221; fällt den Abrissbaggern zum Opfer. Mit wehem Herzen stand ich davor und nahm Abschied. Dieser Supermarkt war für mich die Verkörperung der Türkei. Das Gebäude schmuddelig, die Auffahrt zur Parkgarage immer spannend. Aber ich wußte wo der günstige Wein stand, hatte eine supernette Fleischverkäuferin und fühlte mich türkisch heimisch. Außerdem war es es der Dreh- und Angelpunkt für jeden Treff. Es hieß dann immer &#8220;du hast den Tansas im Rücken und gehst nach &#8230;&#8230;&#8221;. Jetzt ist Neuorientierung gefordert. Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Tansas soll in neuer Pracht bis März 2012 entstehen. Wo genau ist noch nicht ganz klar. Die einen sagen, gleich hinter der Fortis-Bank, die anderen meinen beim großen Kreisverkehr. Egal wo, ich freue mich auf meine altbekannten Produkte und werde auch den &#8220;Neuen&#8221; wieder zu meinem Lieblingssupermarkt machen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-177" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/abriss-tansasjpg/" title="abriss-tansas.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/abriss-tansas.jpg" alt="abriss-tansas.jpg" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-178" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/abriss-tansas-2jpg/" title="abriss-tansas-2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/abriss-tansas-2.jpg" alt="abriss-tansas-2.jpg" /></a></p>
<p><strong>Alltagsgeschichten</strong></p>
<p><em>Brotbacken</em> ist angesagt. Der Backofen ist bereit. Nach einer 1/4 Stunde riecht es so eigenartig. Ich schaue, suche. Der Backofen geht nicht mehr. Nicht schon wieder eine Katastrophe. Othmar kommt als Retter und sucht die Ursache. Dank unserer ewig schwankenden Stromzufuhr zwischen 190 bis 280 Volt ist &#8220;nur&#8221; die Steckdose durchgebrannt und total verschmort. Somit hat es die Sicherung rausgehauen und die Brote fallen langsam in sich zusammen. Doch mein Selfmademan hat nach kurzer Zeit in aller Ruhe den Schaden behoben und die Brote haben es wirklich noch geschafft, essbar zu werden.</p>
<p><em>Weisheit</em> - Nachdem unsere Sommernachbarn wieder abgereist sind, ist bei uns wie jedes Jahr Katzenterror. Die hungrigen Nachbar-Monster suchen nun nach neuen Futterstellen, natürlich auch bei uns. Tägliche Jagd und blutig gekratzte Katzennasen sind angesagt. Und auch ich jage wie eine Furie bei jedem Katzenalarm nach draußen und verteidige meine sanftmütigen Kuscheltiere. Bei der letzten Jagd stutzte ich jedoch, da mein Weg versperrt war. Ich holte die Taschenlampe und stand fasziniert vor dieser wunderschönen Kröte. Die sah mich lange an, also wollte sie mir sagen: Was rennst du so verrückt durch die Gegend, lass der Natur ihren Lauf und besinn dich auf das, was wirklich wichtig ist. Wir hatten lange Blickkontakt und ich merkte, wie ein Lächeln von mir Besitz ergriff und die Ruhe mich einhüllte. Ja, so eine Kröte hat halt Lebensweisheit und sie war so freundlich, mir diese zu vermitteln. Danke dafür&#8230;..</p>
<p><a rel="attachment wp-att-179" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/krotejpg/" title="krote.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/krote.jpg" alt="krote.jpg" /></a></p>
<p><em>Gebärzeit </em>- Regelmäßig um diese Jahreszeit erwacht hier ringsherum das neue Leben. Alle paar Stunden erblickt ein kleines Zicklein oder Schaf das Licht der Welt. Die Faszination ist immer gleich, wenn das Muttertier noch mit der Nachgeburt und das Kleinchen mit der Nabelschnur hier bei uns vorbeikommen. Dieser Anblick versöhnt mich mit den schrecklichen Nachrichten aus der ganzen Welt. Und ich lasse mich fallen in dieses Wunderwerk der Natur und genieße.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-180" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/yavrujpg/" title="yavru.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/yavru.jpg" alt="yavru.jpg" /></a><br />
Gerade erst mühsam das Licht der Welt erblickt wird es fürsorglich nach Hause getragen</p>
<p><a rel="attachment wp-att-183" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/yavru-2jpg-2/" title="yavru-2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/yavru-2.jpg" alt="yavru-2.jpg" /></a><br />
Unser Nachbar Tevfik strahlt über seinen gesunden Nachwuchs</p>
<p><a rel="attachment wp-att-184" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/yavru-3jpg-2/" title="yavru-3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/yavru-3.jpg" alt="yavru-3.jpg" /></a></p>
<p><em>Wehrdienst - </em>Wenn unsere türkischen Jugendlichen zum Militär müssen, ist immer ein großes Fest angesagt und alle feiern mit. So gut gelaunt kann man also auch Soldat werden. Das kannte ich nun aus Deutschland wieder gar nicht. Wie immer - jeder Tag spannend. Und wir dazwischen&#8230;&#8230;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-185" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/wehrdienst1jpg/" title="wehrdienst1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/wehrdienst1.jpg" alt="wehrdienst1.jpg" /></a><br />
Eine Autokarawane zieht mit viel Gehupe durch das Dorf</p>
<p><a rel="attachment wp-att-187" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/wehrdienst3jpg/" title="wehrdienst3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/wehrdienst3.jpg" alt="wehrdienst3.jpg" /></a><br />
In dieser Idylle kann man wirklich auf seine Nation stolz sein</p>
<p><a rel="attachment wp-att-186" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/11/22/november-kulturschock/wehrdienst2jpg/" title="wehrdienst2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/11/wehrdienst2.jpg" alt="wehrdienst2.jpg" /></a><br />
Ausgelassen wird mit viel Musik und Tanz gefeiert</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oktober - Pamukkale, Alltag</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 06:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2011]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/02/oktober-pamukkale/</guid>
		<description><![CDATA[Pamukkale / Aphrodisias
Kaum fünf Jahre gewartet, hat sich ein Traum erfüllt. Unsere Jessika (Qigong-Lehrerin und vieles mehr) mit ihrer Mutter Charlotte sind für zwei Wochen zu Besuch bei uns. Und die wollten mir eine Freude machen und luden mich zu einer Fahrt nach Pamukkale ein. Und so waren wir für zwei Tage unterwegs.
Eine reizvolle Landschaft bietet sich auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-172" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/halijpg/" title="hali.jpg"></a>Pamukkale / Aphrodisias</strong></p>
<p>Kaum fünf Jahre gewartet, hat sich ein Traum erfüllt. Unsere Jessika (Qigong-Lehrerin und vieles mehr) mit ihrer Mutter Charlotte sind für zwei Wochen zu Besuch bei uns. Und die wollten mir eine Freude machen und luden mich zu einer Fahrt nach Pamukkale ein. Und so waren wir für zwei Tage unterwegs.</p>
<p>Eine reizvolle Landschaft bietet sich auf der 250 km langen Fahrt und ich bin immer wieder dankbar, hier leben zu dürfen. Als wir ankommen, macht sich erst mal Enttäuschung breit. Dieser verschmutzte Berghügel vor uns soll der berühmte &#8220;Baumwollpalast&#8221; sein? Aber erst mal ins Venus-Hotel und das entschädigt für den ersten Eindruck. Kaum eine Stunde später machen wir uns an die Eroberung der Kalk-Sinterterrassen. Jetzt sieht das Ganze schon viel imponierender aus. Und ein blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein tun ihr übriges dazu. Mit jedem Schritt nimmt die Faszination zu. Es ist doch ein Naturwunder, leider durch den unbedachten Menschen in seiner Schönheit um viele Jahre zurückgeworfen. Wir genießen den Blick von oben und haben eine Menge Spaß mit den Füssen im Wasser. Wandelnd zwischen zahllosen Touristen suchen wir die für uns passenden Plätze. Die Ruinen von Hierapolis erzählen von alter Zeit und ein Bad im Quellteich bei 38° zwischen antiken Säulen wäre sicher ein Genuss. Uns waren allerdings zu viel Touristen im Wasser. Den Abend lassen wir genüsslich mit gebratenen Forellen ausklingen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-161" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/pamukkale3jpg/" title="pamukkale3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/pamukkale3.jpg" alt="pamukkale3.jpg" /></a><br />
Genuss pur durch das Wasser zu spazieren &#8230;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-171" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/pamukkale4jpg-2/" title="pamukkale4.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/pamukkale4.jpg" alt="pamukkale4.jpg" /></a><br />
mein Baumwollschloss</p>
<p><a rel="attachment wp-att-170" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/pamukkale7jpg/" title="pamukkale7.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/pamukkale7.jpg" alt="pamukkale7.jpg" /></a><br />
das tut gut nach dem langen Marsch</p>
<p><a rel="attachment wp-att-165" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/pamukkale10jpg/" title="pamukkale10.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/pamukkale10.jpg" alt="pamukkale10.jpg" /></a><br />
die Terrassen dürfen nur noch barfuß betreten werden - leider kam die Erkenntnis fast zu spät </p>
<p><a rel="attachment wp-att-166" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/pamukkale11jpg/" title="pamukkale11.jpg"></a></p>
<p>Am nächsten Morgen geht es wieder langsam zurück. Jedoch nicht, ohne dem antiken Freiluftmuseum in <strong>Aphrodisias</strong> einen Besuch abzustatten. Den Namen erhielt die Stadt durch die Liebesgöttin Aphrodite, in deren Hauptkultstätte ausschweifende Feiern veranstaltet wurden. Nach dem Sieg des Christentums wurden die Tempel geschlossen und die Stadt in &#8220;Stauropolis&#8221; umbenannt, was &#8220;Stadt des Kreuzes&#8221; bedeutet. Arme Christenheit -  wir konnten uns das vorher hemmungslose Leben dort besser vorstellen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-167" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/aphrodisias1jpg/" title="aphrodisias1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/aphrodisias1.jpg" alt="aphrodisias1.jpg" /></a><br />
schon der Eingang ist lieblich</p>
<p><a rel="attachment wp-att-168" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/aphrodisias3jpg/" title="aphrodisias3.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/aphrodisias3.jpg" alt="aphrodisias3.jpg" /></a><br />
Lust und Wonne ist an diesem Ort zu spüren</p>
<p><a rel="attachment wp-att-169" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/aphrodisias2jpg/" title="aphrodisias2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/aphrodisias2.jpg" alt="aphrodisias2.jpg" /></a><br />
das gigantische Stadion bot mit 22 Sitzreihen Platz für 30.000 Zuschauer</p>
<p> <strong>Alltag</strong></p>
<p>Der Herbst ist da und letzte Vorbereitungen werden für den Winter getroffen. Unser Küchenteppich sieht zum Fürchten aus. Und so ist Teppichreinigung angesagt. Natürlich nicht wie in Deutschland mit luxuriösem Schamponiergerät. Hier geht es noch per Handbetrieb. Und da ich mich ja als türkische Landfrau fühle, greif ich zu Besen und Wasserschlauch.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-172" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/halijpg/" title="hali.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/hali.jpg" alt="hali.jpg" /></a><br />
solch einen Spaß hatte ich sonst nie bei dieser Arbeit</p>
<p><a rel="attachment wp-att-173" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/herbst2jpg/" title="herbst2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/herbst2.jpg" alt="herbst2.jpg" /></a><br />
hier ist die herbstliche Ruhe schon spürbar</p>
<p><a rel="attachment wp-att-174" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/10/10/oktober-pamukkale/herbst4jpg/" title="herbst4.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/10/herbst4.jpg" alt="herbst4.jpg" /></a><br />
und unser Teehaus lässt die sommerliche Lebendigkeit nur noch erahnen</p>
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		<title>September - Freudige Überraschung</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[
Endlich - Seker-Bayram hat begonnen. Nach 29 Fastentagen ist nun die ganze Türkei auf den Beinen. Das größte Fest des Jahres dauert drei Tage. Quer durch das Land besuchen sich die Familien und feiern zusammen. Ein schöner Brauch. Und überall gibt es Schokolade und Süßes. Da freuen wir uns natürlich auch und lassen uns von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-150" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/bayramjpg/" title="bayram.jpg"></a></strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-155" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/regen2jpg/" title="regen2.jpg"></a>Endlich - Seker-Bayram</strong> hat begonnen. Nach 29 Fastentagen ist nun die ganze Türkei auf den Beinen. Das größte Fest des Jahres dauert drei Tage. Quer durch das Land besuchen sich die Familien und feiern zusammen. Ein schöner Brauch. Und überall gibt es Schokolade und Süßes. Da freuen wir uns natürlich auch und lassen uns von der allgemeinen Heiterkeit gerne anstecken.</p>
<p> <a rel="attachment wp-att-150" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/bayramjpg/" title="bayram.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/09/bayram.jpg" alt="bayram.jpg" /></a></p>
<p><strong>Freudige Überraschung</strong></p>
<p>Heute früh gehen wir runter zum Meer und wollen unser morgendliches Bad genießen. Unsere belgischen Freunde sind schon da. Othmar watet durch das Wasser und geht in Richtung &#8220;Kalapuna&#8221;. Dann - ein fassungsloser Schrei! Unser &#8220;geklautes kleines, altes 2-PS-Motörchen&#8221; liegt wieder ordentlich auf dem Schiff! Das kann ja wohl nicht wahr sein. Nun gehen wir alle zusammen schauen. Wirklich wahr - da liegt das Motörchen. Wir werden wohl nie erfahren, was wirklich geschehen ist. Wir können nur vermuten. Aber - glücklich macht uns, dass es jemanden gab, den anscheinend das Gewissen so geplagt hat, dass er den Motor wieder zurückgebracht hat. Und das ist für uns bei all der Traurigkeit, die wir nach dem Klau verspürt haben, ein ganz schönes und warmes Gefühl. Und dieser Mensch hat sicherlich für sein Leben was dazugelernt.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-151" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/motor1jpg/" title="motor1.jpg"></a> <a rel="attachment wp-att-158" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/motor1jpg-2/" title="motor1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/09/motor1.jpg" alt="motor1.jpg" /></a><br />
Jetzt sicher verwahrt im Garten <img src='http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Hamsterzeit</strong></p>
<p>Es ist wieder soweit. Die alljährliche Hitzewelle ist vorbei. Die Temperaturen pendeln sich ein zwischen 24° früh bis auf 30-32° dann tagsüber. Dazu ein leichter Wind und zwischendurch &#8230;..Wolken. Für uns ein neues Naturschauspiel nach langen Wochen mit täglich strahlend blauem Himmel. Jetzt heißt es, an den kommenden Winter zu denken. Somit war die erste Fahrt nach Marmaris zum Holzhändler angesagt und die ersten 200 kg Holz wurden gebunkert. Wer jetzt kauft, bekommt bestens abgelagertes trockenes Holz. Und da sind wir natürlich dabei. Es werden wieder sechs Fahrten werden, um unseren Holzbedarf für den kommenden Winter zu decken. Beim Holzhändler werden wir schon mit viel Rufen und Winken begrüßt. Denn es gibt halt nicht soviele Ausländer, die mit ihrem alten Auto ihr Holz selbst transportieren. Und von uns gibt es dann immer noch als Bakschisch eine große Flasche Cola. Somit ist die Freude groß, dass wir so oft auftauchen. Und so sieht es aus, wenn das Winterlager eingerichtet wird:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-152" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/holzjpg/" title="holz.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/09/holz.jpg" alt="holz.jpg" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-153" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/holz2jpg/" title="holz2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/09/holz2.jpg" alt="holz2.jpg" /></a></p>
<p><strong>Regen&#8230;..</strong></p>
<p>Jedes Jahr die gleiche Überraschung. Nach über vier Monaten strahlend blauem Himmel  die ersten Wolken. Nach der ersten Fassungslosigkeit rennen wir ums Haus. Die Handgriffe sind klar, man weiß ja nie, wie Wind und Regen durch das Tal fegen werden. Polster rein, Katzenkisten abdichten, alles was wegfliegen kann in Sicherheit bringen. Und dann - warten. Der Wind wird stärker, der Himmel verdunkelt sich, ein Spiel von Wolken und Wind. Immer wieder faszinierend, wenn die Natur uns zeigt, wer letztendlich die Macht hat. Und dann geht es los. Die ersten Tropfen fallen, ganz sacht, ganz leise. Doch schnell steigert sich die Melodie, wird schneller und geht dann über in eine gewaltige Overtüre. Es prasselt, was das Zeug hält. Und der Höhepunkt präsentiert sich mit einem heftigen Hagelschauer.</p>
<p> <a rel="attachment wp-att-154" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/regen1jpg/" title="regen1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/09/regen1.jpg" alt="regen1.jpg" /></a></p>
<p>Wir halten die Luft an und genießen die folgende Reinheit. Die Natur atmet durch und saugt sich voll. Endlich - das Gleichgewicht ist wieder hergestellt. Und ganz langsam verzieht sich die Gewitterfront und die Sonne streichelt uns sanft mit ihren Strahlen.</p>
<p> <a rel="attachment wp-att-157" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/regen31jpg/" title="regen31.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/09/regen31.jpg" alt="regen31.jpg" /></a><a rel="attachment wp-att-156" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/regen3jpg/" title="regen3.jpg"></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-155" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/09/21/september-freudige-uberraschung/regen2jpg/" title="regen2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/09/regen2.jpg" alt="regen2.jpg" /></a><br />
Auch unser Krümel ist von der Frische der Natur fasziniert und kommt aus seinem Regenschutz wieder hervor.</p>
<p>Der türkische Herbst hat begonnen, die Nächte sind nun angenehm und tagsüber ist immer noch Badewetter. Was kann man sich da sonst noch wünschen?</p>
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		<title>August - Postamt, Wassersinfonie, Bank, Motorklau</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 11:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Conny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltag in Selimiye 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Ramazan – die islamische Fastenzeit hat begonnen und dauert 29 Tage. Hier bei uns in der westlichen Ecke der Türkei merken wir allerdings nicht so viel davon. Es ist halt wie mit den Christen und vielen anderen Glaubensrichtungen. Die einen halten sich streng an die Regeln und die anderen eben etwas weniger. Und so soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ramazan</strong> – die islamische Fastenzeit hat begonnen und dauert 29 Tage. Hier bei uns in der westlichen Ecke der Türkei merken wir allerdings nicht so viel davon. Es ist halt wie mit den Christen und vielen anderen Glaubensrichtungen. Die einen halten sich streng an die Regeln und die anderen eben etwas weniger. Und so soll es ja auch sein. Für uns ist es allerdings eine schöne Zeit, da wir täglich ab 18 Uhr bei unserer Dorfbäckerei das herrlich frische Ramazan-Ekmek (Brot) bekommen. Und da läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-144" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/08/05/august-postamt-wassersinfonie/brot1jpg-2/" title="brot1.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/08/brot1.jpg" alt="brot1.jpg" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-145" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/08/05/august-postamt-wassersinfonie/brot2jpg-2/" title="brot2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/08/brot2.jpg" alt="brot2.jpg" /></a></p>
<p>Derweilen wächst und gedeiht unser <span></span>Cöp-Kater (cöp=Müll) <strong>Mogli</strong> und wir haben mit ihm viel zu lachen. Mittlerweile ist er ein richtiges Quecksilber geworden, der uns alle aufmischt. Wenn er dann endlich müde ist, geht er aus unserem täglichen Spiel „Wer sich als erster bewegt, hat verloren“ meist als Sieger hervor.</p>
<p><span style="font-family: 'Microsoft Sans Serif','serif'"></span><span style="font-family: 'Microsoft Sans Serif','serif'"></span><span style="font-family: 'Microsoft Sans Serif','serif'"></span><span style="font-family: 'Microsoft Sans Serif','serif'"><a rel="attachment wp-att-146" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/08/05/august-postamt-wassersinfonie/mogli_schlaeftjpg/" title="mogli_schlaeft.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/08/mogli_schlaeft.jpg" alt="mogli_schlaeft.jpg" /></a></span><span style="font-family: 'Microsoft Sans Serif','serif'"> </span><span style="font-family: 'Microsoft Sans Serif','serif'"><a rel="attachment wp-att-147" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/08/05/august-postamt-wassersinfonie/mogli_schlaeft2jpg/" title="mogli_schlaeft2.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/08/mogli_schlaeft2.jpg" alt="mogli_schlaeft2.jpg" /></a></span><span style="font-family: 'Microsoft Sans Serif','serif'"><a rel="attachment wp-att-148" href="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/2011/08/05/august-postamt-wassersinfonie/mogli-kistejpg/" title="mogli-kiste.jpg"><img src="http://blog.kraft-schoepfen-am-meer.de/__oneclick_uploads/2011/08/mogli-kiste.jpg" alt="mogli-kiste.jpg" /></a><br />
Ganz so groß ist er allerdings doch noch nicht und eine „Kiste“ war nötig, da unsere Erde knallhart ist und er seinen „Haufen“ doch glatt auf unserem Weg platzieren wollte. Man sieht ihm den Ernst der Lage doch richtig an!</span></p>
<h3>Wassersinfonie</h3>
<p>Seit fünf Wochen haben wir nun kein Dorfwasser mehr. Zu viele Touristen, viel zu viele neue Restaurants und Pensionen. Ich stehe früh am morgen wie fast jeden Tag an unserem gemauerten Wasserdepot und schütte mühsam Eimer für Eimer in unseren Brauchwassertank. Oh, was ist das heute für ein Geräusch? Ein Ächzen und Stöhnen aus dem Zulaufrohr? Zarte Luftfontänen gepaart mit Wassertropfen. Und dann – die schönste Sinfonie der Welt für unsere ausgedörrten Ohren – Wasser! Ganz langsam fängt es an, in den ausgetrockneten Tank zu fließen. Und jeder Tropfen ist wie eine wunderschöne Melodie. So schön kann also Wasser-Musik sein. Wer wie wir Wassermangel kennt, darf dann auch den Hochgenuss des fließenden Nasses erleben.</p>
<h3>Postamt</h3>
<p>Seit einigen Monaten haben wir hier in Selimiye ein kleines Postamt. Da ich dringend eine Foto-CD zu unserem Kind schicken möchte, hab ich meinen ersten Besuch dort gemacht. Die junge Schalterdame schaut mich fragend an und ich erkläre, dass diese CD nach Deutschland muss. Sie nimmt das Kuvert in die Hand und überlegt. Ein neuer Kunde kommt und sie ist glücklich. Drückt sie diesem doch die CD in die Hand und will wissen, was für ein<span> </span>Gewicht das Postgut denn so haben könnte? Im Dorfslang wird nun hin und her gefeilscht, dann nimmt sie zwei Briefmarken, schleckt und klebt sie aufs Kuvert. Kaum geklebt, löst sich jedoch die erste Ecke schon wieder ab. Türkischer Klebstoff ist halt doch nicht das Wahre. Also nochmal geschleckt und dann schnell den Poststempel drauf. Ich schaue fragend und will wissen, ob die Marken denn genügen? Evet – problem yok! Ja, kein Problem. Ob die deutsche Post auch so unbürokratisch funktionieren würde?<br />
PS: Die CD ist nach nur einer Woche gut in München angekommen</p>
<h3>Unglaublich, aber wahr – Bankgeschäfte</h3>
<p>Unsere Münchner Freundin lebt hier seit zwei Jahren mit ihrem türkischen Mann und spricht daher exzellentes Türkisch. Sie haben ein Konto in Marmaris, wie halt jeder von uns. Da es immer wieder Ärgernisse mit dieser speziellen Bank gab, hat sie beschlossen, diese zu wechseln. Es gibt ja schließlich genug davon. Zwei Fahrten nach Marmaris hatte sie schon hinter sich, um die Kündigung der Konten einzuleiten. Nun sollte eine letzte Fahrt stattfinden, auf der ich zur moralischen Unterstützung mitfuhr. Um 10 Uhr waren wir bei der Bank und das Drama nahm seinen Lauf. Die Schalterdame hatte erneut tausend Fragen. Leider existierte auch eine Kreditkarte, denn diese muss separat gekündigt werden. Das funktioniert per Telefon, da der Sachbearbeiter nicht in der Filiale sitzt. Eine lange Schlange wartet auf den freien Hörer. Endlich waren wir dran. Ewiges Gezeter mit dem unsichtbaren Kreditfachmann: &#8220;Da wäre noch 30 Lira Guthaben&#8221;. Die müssen erst verbraucht werden. Gut, dann fahren wir halt zur Tierhandlung und kaufen ein. Gesagt, getan. Rein ins Parkhaus und schnell zum Laden bei 36° im Schatten. Da es mittlerweile Mittag war, holen wir Luft und gehen essen. Um 13 Uhr geht es weiter. Nun war die Schalterdame essen, wieder warten. Eine Kollegin erbarmt sich und erneute Komplikationen tun sich auf. Da will sie doch die Steuernummer haben? Ja, Donnerwetter, das liegt doch alles in zigfacher Ausführung seit Jahren vor. Ewige Verhandlungen, ewiges Warten dazwischen. Um 15<span> </span>Uhr ist unsere Geduld erschöpft und wir denken daran, die weiteren Verhandlung in der oberste Etage zu führen. Unsere geballte Gedankenkraft hatte scheinbar schon genügt, denn auf einmal ging es weiter. Eine Stunde später hatte meine Freundin endlich die Konten gelöscht und das Bargeld in der Hand.</p>
<p>So, nun auf zur neuen Bank. Neue Abbuchungsaufträge, Geld einzahlen usw. Als dies schon nach einer Stunde erledigt war, standen wir überglücklich und fassungslos auf der Straße. So schnell kann es also auch gehen.</p>
<p>Und wie war jetzt nochmal die Frage, was wir hier so den ganzen lieben langen Tag machen?</p>
<p><strong>Motorklau</strong></p>
<p>Wie jeden Tag gehe ich runter zum Meer und will mich in die Fluten stürzen. Und wie immer gilt mein erster Blick unserer &#8220;Kalapuna&#8221;, die am Dorfsteg befestigt ist. Nur, heute stimmt was nicht. Ich wate durchs Wasser, die Sicht auf das Schiff wird klarer - und ich stehe mit offenem Mund im seichten Nass. Da, wo unser klitzekleines, gebrauchtes 2-PS-Motörchen hing, war jetzt gähnende Leere. Nur die Motorhalterung ist noch da. Ich fasse es nicht. Vielleicht ist der Motor ja runtergefallen? So klettere ich auf den Steg und will dann neben dem Schiff wieder ins Wasser. Ich mache einen tiefen Schritt, halte mich am Ruder fest, und - zerre mir meine Schulter bis zum Anschlag. Jetzt steh ich doppelt geschockt da. Nach einer Ewigkeit komme ich geistig wieder zu mir und laufe zum Haus zurück, um meinen Skipper zu informieren. Der macht eine ähnliche Schockphase durch. Wir brauchen einen ganzen Nachmittag, um diese Erfahrung zu verdauen. Und wir sind traurig, Enttäuschung macht sich breit. Und das tut weh. Wer vergreift sich wohl an solch einem uninteressanten alten Motörchen? Nun haben wir zwei Nächte darüber geschlafen und es einigermaßen überwunden. Und so hoffen wir auf ein paar Schutzgeister, die uns wieder zu einem neuen &#8220;alten Motörchen&#8221; verhelfen. Denn ohne geht es nicht, der Wind ist einfach zu unbeständig. Was meine Schulter betrifft, die tobt  - und so werde ich mich wohl wieder meiner Aufgabe widmen: &#8220;Meiner Entdeckung der Langsamkeit&#8221;.</p>
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