Es gibt ihn doch – den Winter

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir waren begeistert, was für einen milden Winter wir bisher hatten. Doch – nun ist es vorbei. Die Temperaturen können schon mal nachts auf 6°  runter gehen, da ist dann der „Zwiebellook“ angesagt. Faszinierend ist jedoch alle Jahre wieder dieser Wechsel des Wetters. Nach bitterer Kälte kommt dann der Regen und der bringt wieder Wärme mit. Im Garten explodiert schon alles und wir müssen uns beeilen die Bäume zuzuschneiden. Die sind nämlich voller Knospen. Auch die Mandelblüte hat schon begonnen.


es ist immer wieder etwas Besonderes am Meer zu wohnen, vor allem um diese Jahreszeit

Zum Auftakt des neuen Jahres streikte unser Warmwasserboiler im Bad: Leider war die Sonne auch nicht häufig genug da, um über Solarenergie das Wasser aufzuheizen. Was tun an einem 1. Januar, der auch hier ein Feiertag ist? Gute Freunde besuchen und deren Beziehungen nutzen. Ja, man kann hier wirklich am Feiertag einen neuen Wasserboiler ordern und die Lieferung samt Montage erfolgt gleich am nächsten Tag. Wir sind wieder mal begeistert.


sie haben super gearbeitet, in 5 Minuten ist der alte Boiler weg – sind halt echte Profis


unser Mogli überwachte in der Zwischenzeit das Geschehen

Am „Dreikönigstag“ scheinte die Sonne und lockte uns hinaus. Spontan beschlossen wir, einen Ausflug nach Söğüt zu unseren Freunden zu unternehmen. Die Fahrt war ein Traum, die Natur überwältigend und das alles noch ohne Touristen.


Othmar macht den perfekten Baumschnitt
und zur Feier dieses Tages bekam er in unserem Lieblingslokal „Deniz Kızı

mit Blick auf die meditative Bucht
seinen geliebten Eiweißschock in Form von „Oktopus in Pfeffer-Knoblauchsauce

13. Januar – Marmaris
Ich dachte, dass muss eine weiße Salzkruste sein? Doch dem war nicht so. Der Strand an dem wir an einem Oktober geheiratet hatten, war bedeckt von Hagelkörnern.


Unglaublich, aber wahr

26.01. – Früh ist es nun schon bitter kalt in unserem Häuschen, doch es nützt ja nix. Raus aus dem Bett, denn fünf hungrige Katzenmäulchen wollen gefüttert werden.  Dann den Ofen sauber machen und die Asche raus bringen. Meist schütte ich die auf unseren wilden Kompost im Garten. Doch heute traute ich meinen Augen nicht. Da hat sich doch eine Kürbisart niedergelassen und wächst trotz Kälte munter vor sich hin.


für mich immer wieder ein Wunder der Natur

 

 

 

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